In Sri Lanka surfen: WANN du WO hin musst um die besten Wellen zu finden!

In Sri Lanka surfen - Palmen mit Aussicht aus Welle

Du hast dich entschlossen, in Sri Lanka surfen zu gehen? Dann ist die erste Frage bestimmt: „Wann ist denn eigentlich die beste Surfsaison?“ Die nächste Frage wird wahrscheinlich lauten: „Und wo genau muss ich hin um in Sri Lanka surfen zu können?“

Die passenden Antworten dazu sind in ein paar Sätzen erzählt und würden auch keinen ganzen Artikel füllen. Monate angeben, Orte aufzählen, Punkt! Und dann? Dann stehst du immer noch ohne die Infos da, die du wirklich brauchst.

Deshalb will ich mit diesem Beitrag etwas näher auf die jeweilige Surfsaison in Sri Lanka eingehen. Du erfährst, in welchen Monaten es sich lohnt, die entsprechende Region anzusteuern. Ich gebe dir Informationen, wann es besonders voll ist und wann eine gute Zeit innerhalb der Hauptsaison ist.

Dazu weise ich dich noch darauf hin, welche Orte für wen geeignet sind und welche Spots besonders belebt sein werden. So kannst du deinen Surftrip auf die tropische Insel im indischen Ozean perfekt planen und findest heraus, Wo und WANN du in Sri Lanka surfen kannst.

In Sri Lanka surfen - Surfer aus der Wasserperspektive in Dalawella

Die Locals kennen ihre Spots. Wie überall gilt auch in Sri Lanka: „Sei freundlich und respektvoll, dann bekommst du es auch so zurück!“

In Sri Lanka surfen: Welcher Typ von Surftraveller bist du?

Je nach Typ gibt es komplett verschiedene Vorstellungen und Ansätze, die passende Surfsaison in Sri Lanka zu finden. Vielleicht willst du gerne viele Gleichgesinnte um dich herum, vielleicht aber auch lieber Solosurfen. Möglicherweise hast du auch feste Urlaubszeiten oder hoffst dem europäischen Winter entfliehen zu können.

Ein wichtiges Kriterium ist natürlich auch das eigene Surflevel. Bist du Anfänger? Oder suchst du nach größeren Wellen für Fortgeschrittene? Muss es unbedingt ein Beachbreak sein oder spielt die Art des Meeresgrundes für dich keine Rolle? Lieber rechte oder linke Wellen?

Viele Fragen, die nicht leicht auf einen Nenner zu bringen sind. Überlege dir also gut, wie deine Reise aussehen soll. Was du sonst noch vor deinem Surftrip nach Sri Lanka wissen solltest erkläre ich hier.

WANN ist WO die beste Surfsaison in Sri Lanka?

„Wann ist eigentlich die beste Surfsaison in Sri Lanka?“ Das ist eine einfache Frage und die Antwort ist auch dementsprechend einfach: „IMMER!“. Ja wirklich! Du kannst das ganze Jahr über in Sri Lanka surfen. Klar gibt es Monate, die bessere Wellenbedingungen liefern. Dafür bieten aber die vermeintlich schlechteren Monate auch andere, sehr schätzenswerte Vorteile.

Die Surfregionen in Sri Lanka befinden sich alle im unteren Drittel der tränenförmigen Insel. Sie teilen sich, je nach Jahreszeit in Südwest und Ost auf. Die Jahreszeiten werden durch den Monsun bestimmt. Das Gute ist, dass die Haupt-Surfsaison auf die jeweilige Trockenzeit fällt.

In Monaten ausgedrückt bedeutet dies, dass du von November bis Ende März runter in den Südwesten musst. Mai bis Ende September ist Wellenzeit im Osten. Dir ist bestimmt aufgefallen, dass nur April und Oktober fehlen und sonst das ganze Jahr über surfbare Bedingungen herrschen.

Dies heißt aber nicht, dass du in diesen zwei Monaten auf gar keinen Fall anreisen solltest. Ganz im Gegenteil. Wellen hat es dann bestimmt auch irgendwo. Du musst nur etwas flexibler sein und dich nicht auf eine bestimmte Region festlegen um in Sri Lanka surfen zu können. Dazu aber später mehr in meiner persönlichen Empfehlung. Schauen wir uns erst mal die surfbaren Küstenabschnitte an!

In Sri Lanka surfen - Welle mit Surfer in Dalawella

Mein Lieblingsspot in Sri Lanka. Du musst allerdings Glück haben um die richtigen Bedingungen zu erwischen. Die Welle ist auch nichts besonderes, macht aber viel Spaß!

In Sri Lanka surfen: Die Saison an der Südwestküste

Du willst dem Winter entfliehen? Entspannte Wellen mit gelegentlich größeren Swells sind deine Vorstellung? Dann musst du deine Reise irgendwann zwischen Anfang November und Ende März an der Südwestküste einplanen! Das sind fünf Monate surfbare Bedingungen, die auf die kalte europäische Jahreszeit fallen.

Perfekt! Oder nicht? „Ziemlich einladend!“, würde ich sagen. Raus aus den Winterklamotten und rein in die Boardshorts. Sonne und Wellen tanken! Noch dazu ist in Sri Lanka surfen mit sehr freundlichen Wellen verbunden. Ich benutze hier bewusst das Wort „freundlich“, denn als Urlaubssurfer aus dem deutschsprachigen Raum wirst du hier glücklich werden.

Nun ist November bis März ein langer Zeitraum, der sich auch nochmal in kleine Abschnitte innerhalb der Surfsaison in Sri Lankas Südwesten unterteilen lässt. So musst du im Dezember und Januar mit vollen Spots und Unterkünften rechnen. Gerade die Weihnachtswochen und die Tage um Neujahr sind supervoll mit Touristen und Surfern aus der ganzen Welt.

Ab Mitte Februar lichtet sich dann das Gewusel im Wasser und am Strand ein wenig. Anfang März wird es auch an den Hotspots merklich entspannter. Genauso ist es im November. Die Surfsaison in Sri Lankas Südwesten läuft dann gerade erst an und es lässt sich entspannt surfen.

Die Surfregionen im Südwesten Sri Lankas. Wo du hin musst!

Wenn der Südwesten in Bezug auf Surfen in Sri Lanka genannt wird, dann ist damit der Küstenabschnitt zwischen Hikkaduwa und Tangalle gemeint. Dazwischen befinden sich unzählige Strände mit Wellen und Orten wo du wohnen kannst.

In Sri Lanka surfen - Surfboards am Strand von Hikkaduwa

Der Strand von Hikkaduwa hat sich über die Jahre leider etwas verändert. Die Wellen sind super, aber während der Saison immer crowded.

Hikkaduwa
Fangen wir oben an. Hikkaduwa ist der Hotspot schlechthin. Hier wird schon ewig gesurft. Sogar Andi, der Autor von Boarderlines, berichtet in seinem tollen Buch über die fantastischen Wellen. „Hikkaduwa ist der Traum, der mich nach Sri Lanka gelockt hat.“, schreibt er über seinen Besuch im Jahr 1998. Ein Traum war es vielleicht damals. Leider ist der einst malerische Strand zur Touristenhochburg mutiert. Dementsprechend voll sind dort die Spots.

Wenn du es trotzdem mal ausprobieren willst, wirst du einige Wellen für jede Könnerstufe finden. Der Hauptspot ist eine sehr gute Welle über Riff. Ich würde dort, um die Crowds zu umgehen, mein Glück im November oder April versuchen.

Ahangama
Es geht weiter Richtung Süden. Der nächste Wellenhotspot ist der Bereich um den Ort Ahangama. Hier findest du alles für jedes Surflevel. Beachbreaks, Riffwellen und in der Nähe die wahrscheinlich beste Linke der ganzen Insel.

Midigama
Midigama hat sich mittlerweile zum beliebtesten Surferort in Sri Lanka hochgearbeitet. Alle Leute erzählen mir immer, dass sie nach Midigama wollen. Ich kann es einerseits verstehen, da es viele fantastische Wellen für jeden Geschmack auf engstem Raum gibt. Andererseits musst du mit vollen Lineups an allen Spots rechnen.

Weligama
Nach Midigama dauert es nicht mehr lange bis zu der bekannten Bucht von Weligama. Dort surfst du an einem langen Sandstrand mit einem ebenso langen Beachbreak. Die Welle eignet sich super für die ersten Versuche. Der Spot hat leider das gleiche Schicksal wie Hikkaduwa ereilt und so ist das Wasser vollgepackt mit Surftouristen.

Mirissa
Gleich um die Ecke von Weligama ist Mirissa. Ein weiterer Tourihotspot! Hier laufen die Wellen über Riff, die aber meist nur bei bestimmten Swells funktionieren. Der lange Sandstrand bietet nur einen Shorebreak und ist deshalb unsurfbar.

Madiha
Wieder etwas ruhiger wird es in Madiha. Ein beliebter Treffpunkt ist der schöne Coffee Point. Dort kannst du dich verweilen und dein Frühstück nach der Morgensession genießen. Vom Coffee Point bis zum sogenannten Vorgarten ist es nicht mehr weit.

Die Riffwellen laufen eigentlich die ganze Saison über und sind nur für fortgeschrittene Surfer geeignet. Ich schlage vor, die Zeit von Ende Dezember und Januar dort zu meiden. Dann kann es sehr voll und teilweise auch unentspannt sein.

Medawatta und weiter
Der lange Sandstrand von Medawatta ist meiner Meinung nach, der beste Beachbreak an der Südwestküste. Du findest dort mehrere Peaks, so dass sich die Surfermassen gut aufteilen und für jeden Platz bleibt. Die Wellen sind nicht unbedingt für Anfänger geeignet, auch wenn der Untergrund sandig ist. Je nach Wellengröße kann es zu anstrengenden Strömungen kommen.

Nach der Bucht von Medawatta folgen noch Weitere, mit mehr oder weniger bekannten Wellen. Gleich danach kommt nochmal ein Beachbreak, mit schönen Linken und Rechten. Alles was weiter hinten liegt, habe ich bis jetzt noch nicht selbst gesurft, weiß aber von Erzählungen, dass dort noch Einiges zu finden ist. Ein bisschen Platz für deine eigene Entdeckungslust soll ja auch noch bleiben.

In Sri Lanka surfen - Stand Up Paddler in Midigama

Rund um Midigama sind mittlerweile auch viele Stand Up Paddler unterwegs. Da hast du als „Oldschool-Paddler“ nur wenig Chancen auf Wellen. Es gibt in der Gegend aber genügend andere Spots um auszuweichen.

In Sri Lanka surfen: Was spricht für die Saison im Südwesten?

Im Südwesten hast du eine ungemein hohe Spotdichte. Gerade zwischen Ahangama und Madiha findest du unzählige Wellen für alle Könnerstufen. Beachbreaks, Riffe, Rechte, Linke… Es sollte für jeden etwas dabei sein! Noch dazu gibt es Unterkünfte und Restaurants in allen Preisklassen.

Super ist natürlich, dass die gesamte Surfsaison auf den europäischen Winter fällt. Das schreit doch gerade danach, eine tropische Auszeit in Sri Lanka zum Surfen zu nehmen. Berücksichtige bei deiner Planung aber die Peakseason im Dezember und Januar.

Ein weiterer, sehr angenehmer Vorteil ist die schnelle Erreichbarkeit! So bist du mit dem Taxi vom Flughafen aus spätestens in drei Stunden am Ziel im Südwesten. Mit einem passenden Flug kommst du am ersten und auch am letzten Reisetag ins Wasser!

Ich persönlich finde die Surfsaison in Sri Lanka im Südwesten ideal. Viele Surfspots auf engem Raum, tropisches Wetter und warmes Wasser haben mir schon oft viel Freude bereitet. Es gibt in der Gegend auch Einiges zu sehen und zu erleben. Sind mal keine Wellen, lassen sich tolle Ausflüge in die Natur oder in Städte wie Galle unternehmen.

Trotzdem hat auch eine Reise in den Osten nach Arugam Bay seinen Reiz! Wie du am besten an die Ostküste kommst kannst du im entsprechenden Artikel nachlesen.

In Sri Lanka surfen: Die Saison an der Ostküste

Wie schon erwähnt, kannst du das ganze Jahr über in Sri Lanka surfen und tolle Wellen finden. Du musst nur in die richtige Region reisen. Das gute ist, dass sich die Surfsaison von Südwest nach Ost die Klinke in die Hand gibt. So startet die Wellensaison im Osten ab Anfang Mai und hält bis Ende September an.

Wie im Südwesten gibt es auch dort Monate mit sehr vielen Besuchern. Die vollsten Wochen sind auf jeden Fall zwischen Juli und August. Noch dazu ist es dann verdammt heiß! Da sich im Osten alles auf eine Handvoll Spots konzentriert, wird in dieser Zeit im Lineup einiges los sein. Wenn du diese Monate meidest, wirst du aber auch dort angenehme Surfsessions erleben.

Ein interessanter Faktor ist, dass alle Surfspots im Osten davon abhängig sind, wie die Sandbänke liegen. Diese brauchen einige größere Swells, damit sie sich in Position schieben. Das hat zur Folge, dass einige Wellen ihr gesamtes Potential erst am Ende der Surfsaison entfalten. Trotzdem findest du die ganze Zeit über Spots, die surfbar sind.

In Sri Lanka surfen - Locals beim Baden in Arugam Bay

In Arugam Bay ist es Megacrowded? Ja, da hast du Recht! Aber nicht nur Surfer sind unterwegs. An den Wochenenden kommen haufenweise Lokale Touristen um in der Bucht zu baden.

Die Surfregionen an der Ostküste Sri Lankas

Wenn die Rede von der Ostküste Sri Lankas als Surfziel ist, dann wird damit der Ort Arugam Bay gemeint. Das ehemals kleine Fischerdorf mit dem bekannten rechten Pointbreak am Ende der Bucht ist die einzige surfbare Region im Osten.

Rund um den Ort verteilt, findest du über zehn verschiedene Surfspots. Die beliebtesten sind dabei „Whiskey Point“ und „Peanut Farm“. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, direkt an diesen beiden Spots zu wohnen. Im Ort selbst gibt es den berühmten rechten Pointbreak, der ganz einfach „Main Point“ genannt wird. Eine tolle Welle, die in der Peakseason leider immer suuupercrowded ist.

Willst du es ein bisschen ruhiger, solltest du etwa eine Stunde nördlich von Arugam Bay dein Glück versuchen. In der Nähe von Komari findest du den Spot „Lighthouse“. Es lohnt sich aber meist nur bei großem Swell und etwas später in der Saison dort hin zu fahren. Denn auch dort brauchen die Sandbänke Zeit um sich zu ordnen.

In Sri Lanka surfen: Was spricht für die Saison an der Ostküste?

Was die Ostküste als Ziel für Surfer aus dem deutschsprachigen Raum sehr attraktiv macht, ist die Art der Wellen. So sind fast alle Spots sandige, rechte Pointbreaks, die überwiegend sanft brechen. Die ganze Sache ist dadurch natürlich etwas „einseitig“, da linke Wellen kaum bekannt sind.

Der Osten Sri Lankas als Surfziel hat meiner Meinung nach zu Unrecht einen schlechten Ruf. Du musst nur die Superhochsaison meiden! Ich empfehle, um die Surfsaison in Sri Lanka an der Ostküste auszuprobieren, nicht in den Monaten Juli und August zu kommen.

Die lange Anreise vom Flughafen spricht nicht unbedingt für Arugam Bay. Du kannst dies aber auch ausnutzen und den Weg quer durch die Insel mit Sightseeing verbinden. Auf einer Tour durch das Hochland ist Einiges zu sehen.

In Arugam Bay selbst gibt es, außer Wellen, nicht sehr viel zu entdecken. Trotzdem hast du die Möglichkeit einige kleinere Ausflüge zu unternehmen. Manchmal ist dies aber gar nicht nötig, um etwas zu erleben. Wo sonst kommen Elefanten direkt an den Surfspot?

Etwas, was mich immer wieder nach Arugam Bay zieht, sind mit Sicherheit die schönen rechten Pointbreaks! Wenn du einen guten Swell erwischst, surfst du hunderte Meter vom Peak bis zum Strand. Im Sand läufst du zurück und paddelst wieder bequem raus. So macht surfen Spaß!

Es herrscht ein besonderer Surfervibe rund um die Bucht von Arugam Bay. Im Gegensatz zum Südwesten kommen hier keine Pauschaltouristen und auch selten „normale“ Traveller vorbei. Hier gehen die Leute hin, weil sie in Sri Lanka surfen wollen!

In Sri Lanka surfen - Tuktuks in Arugam Bay

Tuktuk-Rushhour in Arugam Bay. Sie bringen dich zu den umliegenden Spots und warten dort auf dich, bis du ausgesurft hast.

In Sri Lanka surfen: Meine persönliche Empfehlung für die beste Saison!

Ich persönlich versuche immer die Hauptsaison in Surfregionen zu meiden. Oder besser gesagt, die Hauptsaison innerhalb der Hauptsaison. Meistens ist es angenehmer kurz vor dem Ansturm der Massen oder danach zu kommen.

Wenn du also in Sri Lanka surfen willst bedeutet dies, dass entspannte Monate September bis Anfang Dezember und März bis Ende Juni sind. Dabei würde ich raten, von September bis Mitte Oktober und im Mai/Juni nach Arugam Bay zu fahren.

Die angenehmsten Monate im Südwesten sind meiner Erfahrung nach, November und März/April. In dieser Zeit hast du wahrscheinlich nicht den ganzen Tag die perfekten Windbedingungen für cleane Wellen, dafür sind weniger Leute unterwegs.

Letztendlich wirst du mit dem richtigen Entdeckerinstinkt zu jeder Jahreszeit gute Wellen finden! Das Schöne an Sri Lanka ist, dass es noch so viel mehr zu bieten hat. So kannst du auch an Wellenlosen Tagen eine gute Zeit mit jeder Menge Abenteuern haben!

Schön, dass du vorbei geschaut hast und bis bald.

Surfen, Reisen, Leben in Sri Lanka

Hast du vor in Sri Lanka surfen zu gehen? Hast du noch Fragen zu der Surfsaison? Warst du selbst schon dort und hast ein paar hilfreiche Infos? Dann schreib mir deine Fragen oder Erfahrungen in die Kommentare!

 

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6 Kommentare

  1. Hi Markus,

    super Artikel – aber so ganz versteh ich noch nicht, was Deine Spot-Empfehlung für August/September ist.. ginge da Arugam Bay?
    Danke für ne Antwort!

    • Markus Warth

      Hallo Julia,

      danke für das Lob! August/September ist auf jeden Fall Wellensaison in Arugam Bay. Bedenke nur, dass dann dort auch Haupttouristenzeit ist.

      Schöne Grüße,
      Markus

  2. Aloha Markus,

    durch deine Berichte steigt die Vorfreude nochmal ungemein höher, danke.

    Ich bin im Juli mit meiner Freundin auf Sri Lanka und bin schon etwas von den Crowds in Arugam Bay abgeschreckt. Bin eher der Typ der 2-3 Mal sicherheitshalber zu früh rauszieht, statt reinzudroppen. Kann man im Juli auch ordentlich im Südwesten surfen? Weniger crowded wäre es wohl auf jeden Fall? Wettertechnisch ginge es ja auch klar(?). Meine Freundin surft nicht und scheint dort jedenfalls auch besser Alternativprogramm zu finden? Oder würdest Du mir dennoch Arugam Bay empfehlen?

    Danke Dir
    JM

    • Markus Warth

      Hey JM,

      ja, die Crowds in Arugam Bay sind da, das ist keine Frage. Trotzdem ist im Juli der Osten der Ort wo die besten Wellen laufen.

      Im Süden ist dann Monsoonzeit. Das bedeutet immer mal wieder Regen, Gewitter, Wind und aufgewühltes Meer. Es gibt zwischendurch bestimmt surfbare Tage, aber genau Diese zu erwischen ist Glückssache.

      Für Nichtsurfer ist in Arugam Bay auch was geboten. Schon alleine der Weg dort hin über das Hochland ist sehr spannend. Vor Ort könnt ihr z.B. eine Tuktusafari machen, in den Yala East Nationalpark fahren oder auf den Kudumbigala Felsen steigen und die Aussicht genießen. Ausserdem gibt es mittlerweile eine gute Auswahl an netten Kaffees und Bars. An den Spots wie Whiskey Point und Peanut Farm findet ihr auch schattige Plätze zum verweilen und deine Freundin kann so auch gut mal ein paar Stunden am Strand verbringen.

      Meine Empfehlung für Juli liegt auf jeden Fall bei Arugam Bay. Das heißt aber nicht, dass der Süden nicht bereist werden kann.

      Schöne Grüße,
      Markus

  3. Philipp

    Hi,

    erstmals vielen Dank für die super berichte übers surfen in Sri Lanka. Meine Freundin und ich haben vor heuer vom 21. Oktober bis 5. November nach Sri Lanka zum surfen zu reisen.

    Wir sind im Surfen keine blutigen Anfänger (waren schon in Cap de l’Homy (Frankreich), Zarautz (Spanien), Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarotte surfen), aber wenn man nur 2 Wochen im Jahr zum Surfen kommt ist der Fortschritt leider auch nicht so groß. Somit trauen wir uns noch nicht auf jeden Spot.

    Welche Spots würdest du uns empfehlen? Deinem Bericht nach wäre ja wohl eher der Südwesten für Ende Oktober angesagter. Hast du erfahrungen wie das Wetter Ende Oktober im Südwesten ist? Ich habe da komplett unterschiedliche aussagen gefunden.

    • Markus Warth

      Hey Philipp,

      freut mich sehr, dass dir meine Artikel gefallen.

      In Sri Lanka sind die Wellen ja nicht sooo heftig und mit ein wenig Surferfahrung kommst du dort gut zurecht. Oft ist die Fitness das Problem ;-).

      Ende Oktober/Anfang November würde ich eher den Südwesten ansteuern. Das Gute an der Gegend ist, dass alles relativ dicht beieinander liegt. Es gibt zwei Beachbreaks, die im Süden geeignet sind. Weligama liegt ziemlich in der Mitte vom ganzen Geschehen und ist auf jeden Fall immer eine Option um wieder rein zu kommen. Ein etwas anspruchsvollerer Beachbreak ist der Medawatta Beach (auch SK Beach genannt) hinter Matara. Dort ist es ruhiger und meiner Meinung nach schöner als in Weligama.

      Ich war vor ein paar Jahren, genau in der Zeit, auch schon mal da und das Wetter war damals durchwachsen. Es gab alles von Sonne bis Regen und Gewitter. Meistens ist es aber tagsüber trocken und sonnig/bewölkt gewesen und am Nachmittag können Gewitter aufziehen. Das weiß man halt nie so genau.

      Habt ihr eigentlich schonmal über ein Camp nachgedacht, wenn ihr „nur“ zwei Wochen Zeit habt? Es lohnt sich manchmal schon etwas mehr auszugeben. Dafür habt ihr kein Stress! Man kommt an, und los geht’s mit Surfen. Die Leute wissen auch immer, wo es gute Bedingungen gibt. Bei Interesse kann ich das http://www.infinity-surfcamps.com/ oder das http://www.drivethru.de/ empfehlen.

      Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß!

      Grüße,
      Markus

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